Über mich

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"Ich will später mal Bücher übersetzen", das wusste ich schon als Teenagerin. Das Übersetzerstudium (Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften in Germersheim und Rennes mit den Sprachen Französisch, Portugiesisch, Englisch und zum Spaß ein klein wenig Griechisch und Schwedisch) war ein Schritt in diese Richtung, genau wie die Diplomarbeit über verschiedene Übersetzungen und Adaptionen des Romans „Les Trois Mousquetaires“ von Alexandre Dumas. Es folgte ein Praktikum im Lektorat, und seit 2004 übersetze ich nun also Literatur aus dem Französischen und Englischen.

Das Übersetzen ist nicht nur meine Kunst, sondern auch mein Brotberuf, das heißt, ich muss ein translatorischer Gemischtwarenladen sein. Als Germersheim-Absolventin kann ich mich aber in jedes Thema einarbeiten und in viele Genres einfühlen.

Für meine literarischen Titel habe ich inzwischen einige Auszeichnungen und Shortlist-Nominierungen erhalten; unter Pseudonym (das ich auf Anfrage verrate) übersetze ich auch die eine oder andere Romance-Bestselleratorin. Was ich gern mehr machen würde: gehobene Unterhaltung. Was ich gut kann: die beiden Enden des Gefühlsspektrums – Humor und Blues. Außerdem bin ich anscheinend auf die poetische Verarbeitung harter Themen wie Gewalt an Frauen abonniert. Das hat sich irgendwie ergeben, aber es liegt mir eben auch.

Wenn Sie einen Lieblingstitel zu vergeben haben, mache ich gern eine Übersetzungsprobe, um zu sehen, ob wir zusammenpassen.

Das Portfolio wird übrigens gerade überarbeitet, deshalb ist dort nur eine kleine Auswahl meiner Übersetzungen zu sehen.

 

Preise und Auszeichnungen:

Nominiert für den Internationalen Literaturpreis 2023 und den LiBeraturpreis 2023 mit Wie die einarmige Schwester das Haus fegt von Cherie Jones; CulturBooks

Deutscher Krimipreis International 2020 mit Götter und Tiere von Denise Mina; Ariadne

Nominiert für den LiBeraturpreis 2021 mit Schläge. Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau von Meena Kandasamy; CulturBooks

Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds für Chor der Pilze von Hiromi Goto; Cass Verlag

Luise-Adelgunde-Victorie-Gottsched-Stipendium des Deutschen Übersetzerfonds

Förderung aus dem Programm „extensiv initiativ“ des Deutschen Übersetzerfonds für die Übersetzung von Cherie Jones: Wie die einarmige Schwester das Haus fegt; CulturBooks

Arbeitsstipendium des Deutschen Übersetzerfonds für Die acht Leben der Frau Mook von Mirinae Lee; Unionsverlag

Aktuell zum zweiten Mal in der Jury des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. (Baden-Württemberg-Stipendium und Perewest-Stipendium)

   

Interview "10 Fragen an Karen Gerwig: Übersetzerin aus dem Französischen" von Dr. Gabriele Kalmbach

 

 

VDÜ
http://www.literaturuebersetzer.de/

Münchner Übersetzerforum
http://www.muenchner-uebersetzerforum.de/

BücherFrauen e.V.
(4 Jahre im Amt der Städtesprecherin)
http://www.buecherfrauen.de/

 

Junge Verlagsmenschen e.V. (Fördermitgliedschaft)
http://jungeverlagsmenschen.de/

DAS RAD e.V.
http://www.dasrad.org/

Boogie Bären e.V.
http://www.boogie-baeren.de/

Karen Gerwig

Dipl.-Übersetzerin / Literaturübersetzerin

Lebt in München und besitzt zu ihrem Leidwesen keinen Zweitwohnsitz in Frankreich.